Predigt vom 04.08.2019
Lieber Bruder Jakob Tscharntke,
in allen Religionen (Islam, Buddhismus, Taoismus… ) und auch bei allen (Natur-)Völkern, die verschiedene / mehrere Götter verehren, steht immer eins im Vordergrund: so zu leben und zu handeln, daß es Gott zur Ehr´ gereicht und den Gott (oder die Götter) nicht erzürnt; denn man fürchtet den Zorn der Götter. Nur im Christentum und auch erst in den letzten Jahrzehnten wird aus Gott ein lieber Gott gemacht (der Opa-Typ mit einem weißen, langen Bart). Und das ist Absicht: Man will sich ja über Regeln hinwegsetzen, man will ja „machen können was man will“.
Dabei sagt Gott selbst sinngemäß, „Ich bin Gott, Dein Herr – und ich bin ein eifersüchtiger, ein zorniger Gott“ Und gerade das braucht ein unheiliges, halsstarriges Volk: einen zornigen, einen strafenden Gott. Einen Gott, der Regeln aufstellt. Sicher ist Gott ein liebender Gott, aber er ist kein lieber Gott.
Jeder, der Kinder erzieht; eine Familie, eine Sippe oder einen Clan anführt; und jeder, der ein Kollektiv führt, weiß, daß das auch nicht anders zu bewerkstelligen ist.
Es gipfelt neuzeitlich und völlig unbiblisch betrachtet darin, daß unser völlig antiautoritäres, linksrotgrünes System der „nach-68-er Politiker“, unsere Wischiwaschi-Demokratie mit ihrer zahnlosen Justiz einem Putin vorschreiben wollen, wie man so ein Riesenreich wie Rußland führt. Wohin das alles führt, sehen wir schon in unserem Land….