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Trendwende im Bund evangelisch-freikirchlicher Gemeinden?

„Trendwende in der größten deutschen Freikirche?“ – so titelte idea-spektrum vom 20.5.2015. Eine minimale Trendwende scheint es in der Mitgliederentwicklung zu geben. Nach 12 Jahren des Mitgliederrückgangs von 86902 auf 81470 sind es im Jahr 2014 460 Personen mehr geworden. Das wäre ein Grund zur Freude. Wenn!
Ja wenn! – unser Bund die eine entscheidende Trendwende auch geschafft hätte: weg von der Anpassung an die Welt wieder hin zur verbindlichen Orientierung an Christus und seinem Wort!
Diese Trendwende blieb aus.
Mehr als das! Der Abfall scheint sich zu beschleunigen.
Als neuen Präsidenten unseres Bundes hat der Bundesrat ausgerechnet Pastor Michael Noss berufen. Auf die unbiblische Theologie von Michael Noss und seine Berlin-Schöneberger Gemeinde bin ich schon in „Orientierung auf dem Weg der Nachfolge“ Nummer 33 auf den Seiten 5+6 eingegangen („Wohin gehen unsere Gemeinden und ihr Bund? – Beobachtungen und Gedanken zur Tagung des Bundesrats im Frühjahr 2014“ – auf dieser Homepage zu finden unter „Aktuelle Themen“).
Wer Pastor Michael Noss ist und für welch unbiblische Theologie und Gemeindepraxis er steht, müßte eigentlich allen Bundesratsmitgliedern bewußt gewesen sein. Wenn das so ist, und er trotzdem von gut 80% der Bundesratsmitglieder gewählt wurde, dann läßt dies leider fast nur einen Schluß zu: in unserem Bund scheint die Zahl der wirklich Bibeltreuen auf unter 20% geschrumpft zu sein!
Eine mehr als dramatische Entwicklung! Ob unser Bund eine Trendwende in diesem einen, allein und alles entscheidenden, Bereich noch einmal schafft?

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There is 1 comment on this post
  1. klopper michael
    Mai 27, 2015, 8:43 am

    Danke für diese Statistik, auch wenn sie mich nicht wundert. Mich beschäftigt das Phänomen schon seit Jahren, die Zunahme der christlichen Gemeinden in der Endzeit. Einen nicht geringen Anteil hat die charismatisch, pfingstlerische Bewegung meiner Meinung nach. Und vor allem die Anpassung an die Welt, die Kompromissbereitschaft in einem Grossteil aller freikirchlichen Gemeinden. Nicht zuletzt auch die oft falsch interpretierte „Gnadenlehre des Evangeliums“ wo von Busse und aufrichtiger Bekehrung selten noch die Rede ist – ja, wir sind aus Gnaden errettet, aber wann dürfen wir die Gnade für uns in Anspruch nehmen ? Es wird zu oft ausser Acht gelassen, dass Jesus uns gebietet IN IHM ZU BLEIBEN, ihm nachzufolgen, unser Kreuz auf uns zu nehmen und uns selbst zu verleugnen. Sterben wir mit , so werden wir mit ihm leben. Nur in ihm finden wir Gnade !! Und wir sind nur in ihm, wenn wir auch versuchen seinem Willen, seinen Geboten oberste Priorität in unserem Leben einzuräumen. Wir leben nicht mehr uns selbst , sondern Christus lebt in uns (sollte !); wir sind Fremdlinge und Pilger auf dieser Welt unser Bürgerrecht ist im Himmel. Merkt man noch den Unterschied zwischen manchen Christen und Weltmenschen ?? Wenn wir nicht aus Neuem geboren sind haben wir keinen Anteil am Reich Gottes, da können wir noch sooft „Herr,Herr“ schreien und unsere „christlichen Partys“ feiern – wenn wir nur uns selbst leben sind wir Namenschristen und auf dem Weg ins ewige Verderben. Prüfen wir uns selbst ( 2.kor 13.5) ob wir wirklich im Glauben stehen ! Wohnt der Geist des Herrn in uns !?! Dann jagen wir unserer Heiligung, seiner Gemeinschaft im Wort und Gebet und seiner Verherrlichung nach, die Welt und ihre Freuden verblassen immer mehr in unserem Leben, werden uns immer unwichtiger ! Sind wir auf diesem Weg ? Ja ? Dann ist es die Gnade des Herrn für die wir unendlich dankbar sein müssen, weil er uns als seine Kinder angenommen hat. Denn niemand kann zum Herrn Jesus kommen, ausser der Vater zieht ihn (joh 6.44). Es zeichnet sich seit längerem eine diametrale und besorgniserregende Entwicklung (nur in Deutschland?) ab, obwohl die freikirchlichen Gemeinden und ihre Mitglieder zunehmen, werden die Kinder Gottes, die aus Gott geboren sind immer weniger…..

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